Baum
Wacholder
Juniperus communis
Der Gemeine Wacholder ist ein heimischer Nadelstrauch mit nadelförmigen, spitzen Blättern. Aus seinen Beeren wird Gin gebrannt; er ist sehr anspruchslos und winterhart.

Wacholder (Juniperus communis) | Foto: Ivar Leidus / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
Steckbrief
Alles Wichtige auf einen Blick
Standort
Sonne, Halbschatten
Wasserbedarf
Mäßig Wasser
Pflegeaufwand
Mittlerer Pflegeaufwand
Wuchshöhe
100–600 cm
Pflanzabstand
100 cm
Winterhärte
bis -23 °C (USDA Z6)
Blütemonate
Mai, Juni
Gut zu wissen
- Gut geeignet für: Hecke / Sichtschutz
- Preisklasse beim Kauf: 15–30 €
- Für Kinder: Leicht giftig
- Für Hunde: Leicht giftig
- Für Katzen: Leicht giftig
Die Wacholder (Juniperus communis) der Gemeine Wacholder ist ein heimischer Nadelstrauch mit nadelförmigen, spitzen Blättern. Mit ihren besonderen Eigenschaften lockt sie zahlreiche Bienen und Insekten an und fördert die Artenvielfalt. Eine Pflanze, die nicht nur schön aussieht, sondern auch Freude bereitet. Sie lohnt sich in jedem deutschsprachigen Garten, weil sie zahlreiche Bienen und Insekten an und fördert die Artenvielfalt.
Standort und Boden
Wacholder liebt vollsonnigen Plätzen oder halbschattige Bereiche und gedeiht am besten auf Alle Böden Boden. Ein lockerer, humusreicher Boden sorgt für gesunde Wurzeln. Im Topf ist eine Drainageschicht wichtig, damit sich keine Staunässe bildet. Wenn du Wacholder pflanzen möchtest, bereite den Standort daher sorgfältig vor.
Wacholder richtig pflegen
Gießen
Halte den Boden um deine Wacholder gleichmäßig feucht, ohne ihn zu durchnässen. An heißen Sommertagen darfst du großzügiger gießen, aber achte darauf, dass überschüssiges Wasser abfließen kann.
Düngen
Dünge im Frühjahr und im Sommer mit organischem Dünger wie Kompost oder Hornspänen. So erhält deine Wacholder genügend Nährstoffe für Wuchs und Blüte.
Schneiden
Schneide im zeitigen Frühjahr alle abgestorbenen und störenden Triebe heraus. Nach der Blüte kannst du die Pflanze leicht auslichten, um einen dichten Wuchs zu fördern. Eine scharfe Gartenschere ist unerlässlich.
Überwintern
Die Wacholder gilt als winterhart bis Zone Z6. Ein spezieller Winterschutz ist nicht nötig. Gieße an frostfreien Tagen sparsam.
Pflanzen und Vermehren
Die beste Zeit, um Wacholder zu pflanzen, ist das Frühjahr oder Herbst. Halte einen Pflanzabstand von 100 cm ein und setze sie in eine Tiefe von so tief, dass der Wurzelballen mit Erde bedeckt ist. Wacholder lässt sich leicht durch Stecklinge, Absenker oder Veredelung vermehren. So kannst du bald noch mehr Wacholder pflanzen und deinen Garten bereichern.
Die 3 häufigsten Fehler
- 1Falscher Standort – Wird die Wacholder zu schattig oder zu nass gepflanzt, bleibt die Blüte aus oder die Pflanze kümmert. Wähle einen Standort entsprechend den Vorlieben und verbessere den Boden mit Sand oder Kompost.
- 2Staunässe – Zu viel Wasser führt schnell zu Wurzelfäule. Sorge für eine gute Drainage und kontrolliere vor dem Gießen die Feuchte der Erde.
- 3Ausbleibende Pflege – Ohne Rückschnitt, Düngung oder Teilung vergreist die Wacholder. Pflege sie regelmäßig, dann bleibt sie vital und blühfreudig.
Häufige Fragen zu Wacholder
Wann blüht Wacholder?
Die Blütezeit erstreckt sich von mai und Juni. In dieser Zeit zeigt Wacholder ihre schönsten Farben.
Wie groß wird Wacholder?
Wacholder erreicht eine Höhe von etwa 100–600 cm. In günstigen Bedingungen kann sie auch etwas größer oder kleiner werden.
Welchen Standort bevorzugt Wacholder?
Sie liebt vollsonnigen Plätzen oder halbschattige Bereiche und gedeiht am besten auf Alle Böden Böden. Halte dich an diese Vorgaben, dann wächst sie kräftig.
Wie oft sollte man Wacholder gießen?
Halte den Boden gleichmäßig feucht und gieße vor allem bei Hitze häufiger.
Ist Wacholder giftig für Kinder oder Haustiere?
Ja, Teile der Pflanze gelten als giftig. Halte Kinder und Haustiere davon fern und trage beim Umgang Handschuhe.
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