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Staude

Lampionblume

Physalis alkekengi

Die Lampionblume hat leuchtend orange Laternen, die im Herbst dekorativ sind. Die Beeren sind essbar.

PflegeleichtBienenfreundlich
Lampionblume

Lampionblume (Physalis alkekengi) | Foto: Reinhold Möller Ermell / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Steckbrief

Alles Wichtige auf einen Blick

Standort

Sonne

Boden

Durchlässig

Wasserbedarf

Mäßig Wasser

Pflegeaufwand

Pflegeleicht

Wuchshöhe

40–60 cm

Pflanzabstand

40 cm

Winterhärte

bis -29 °C (USDA Z5)

Blütemonate

Juli, August

Kinder & Haustiere

Unbedenklich für Kinder & Haustiere

Gut zu wissen

  • Gut geeignet für: Vorgarten
  • Preisklasse beim Kauf: 5–15 €

Die Lampionblume (Physalis alkekengi) ist eine auffällige Staude, die mit ihren leuchtend orangefarbenen Laternen im Herbst begeistert. Diese dekorativen Fruchtstände ziehen nicht nur den Blick an, sondern bieten auch essbare Beeren, die in der Küche vielseitig verwendet werden können. Ein echter Gewinn für jeden Garten!

Standort und Boden

Die Lampionblume bevorzugt einen sonnigen Standort, der für üppiges Wachstum sorgt. Ein durchlässiger Boden ist wichtig, um Staunässe zu vermeiden. Der ideale pH-Wert liegt im leicht sauren bis neutralen Bereich. Ein Praxistipp: Mische etwas Sand oder Kies unter die Erde, um die Durchlässigkeit zu erhöhen und die Wurzeln gesund zu halten.

Lampionblume richtig pflegen

Gießen

Die Lampionblume hat einen mittleren Wasserbedarf. Achte darauf, dass der Boden zwischen den Wassergaben leicht antrocknet, um Wurzelfäule zu verhindern. Besonders in trockenen Sommermonaten ist regelmäßiges Gießen wichtig.

Düngen

Einmal im Jahr im Frühling ist es ausreichend, die Lampionblume mit einem organischen Dünger zu versorgen. Dies fördert das Wachstum und die Blütenbildung. Zu viel Dünger kann jedoch schädlich sein, daher lieber sparsam dosieren.

Schneiden

Nach der Blüte im Spätherbst solltest du die Pflanze zurückschneiden. Entferne die alten Blätter und die verblühten Fruchtstände, um Platz für neues Wachstum im kommenden Jahr zu schaffen.

Überwintern

Die Lampionblume ist winterhart bis zur Zone Z5. In strengen Wintern kann eine Mulchschicht aus Laub oder Stroh um die Basis der Pflanze helfen, sie vor Kälte zu schützen.

Pflanzen und Vermehren

Die beste Pflanzzeit für die Lampionblume ist im Frühjahr, nachdem die Frostgefahr vorbei ist. Setze die Pflanzen mit einem Abstand von 30–40 cm zueinander, damit sie genügend Platz zum Wachsen haben. Die Vermehrung kann durch Teilung der Wurzeln oder durch Aussaat der Samen im Frühjahr erfolgen.

! Die 3 häufigsten Fehler

  1. 1Zu viel Wasser: Ursache: Staunässe kann Wurzelfäule hervorrufen. Lösung: Achte darauf, dass der Boden durchlässig ist und zwischen den Wassergaben antrocknet.
  2. 2Falscher Standort: Ursache: Schatten mindert die Blütenbildung. Lösung: Wähle einen sonnigen Platz, um das volle Potenzial der Pflanze auszuschöpfen.
  3. 3Unzureichender Rückschnitt: Ursache: Alte Triebe können das Wachstum neuer Triebe behindern. Lösung: Schneide die Pflanze nach der Blüte zurück, um Platz für neues Wachstum zu schaffen.

Häufige Fragen zu Lampionblume

Ist die Lampionblume giftig?

Die Blüten und die Fruchtstände sind nicht giftig, aber die unreifen Beeren können ungenießbar sein. Warte, bis sie vollständig reif sind, bevor du sie konsumierst.

Woher stammt die Lampionblume?

Die Lampionblume ist in Europa und Asien heimisch und wird seit Jahrhunderten in Gärten kultiviert.

Kann ich die Lampionblume in Töpfen pflanzen?

Ja, die Lampionblume eignet sich gut für Kübel. Achte darauf, dass der Topf über ausreichende Abflusslöcher verfügt.

Wie lange blüht die Lampionblume?

Die Blütezeit erstreckt sich über Juli und August, wobei die dekorativen Fruchtstände bis in den Herbst hinein sichtbar bleiben.

Wie kann ich die Beeren der Lampionblume verwenden?

Die reifen Beeren können roh gegessen oder in Marmeladen und Desserts verarbeitet werden. Achte darauf, sie gut zu reinigen und nur die reifen Beeren zu verwenden.

Ratgeber

Ratgeber zu Lampionblume

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