Staude
Hufeisenklee
Hippocrepis comosa
Der Hufeisenklee ist eine kleine Steingartenpflanze mit hufeisenförmigen Blättern und gelben Blüten. Er ist äußerst anspruchslos.

Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) | Foto: Robert Flogaus-Faust / Wikimedia Commons / CC BY 4.0
Steckbrief
Alles Wichtige auf einen Blick
Standort
Sonne
Boden
Trocken, Kalkhaltig
Wasserbedarf
Wenig Wasser
Pflegeaufwand
Pflegeleicht
Wuchshöhe
10–20 cm
Pflanzabstand
20 cm
Winterhärte
bis -23 °C (USDA Z6)
Blütemonate
Mai, Juni, Juli
Kinder & Haustiere
Unbedenklich für Kinder & Haustiere
Gut zu wissen
- Gut geeignet für: Steingarten
- Preisklasse beim Kauf: unter 5 €
Warum lohnt sich Hufeisenklee im Garten? Hippocrepis comosa begeistert mit seinen hufeisenförmigen Blättern und den leuchtend gelben Blüten. Diese kleine und anspruchslose Staude eignet sich hervorragend für Steinanlagen und bringt Farbe in sonnige Ecken. Besonders in trockenen, kalkhaltigen Böden zeigt der Hufeisenklee, was in ihm steckt und verschönert so jeden Garten.
Standort und Boden
Hufeisenklee benötigt einen sonnigen Standort, um optimal zu gedeihen. Der Boden sollte trocken und kalkhaltig sein, um den Bedürfnissen der Pflanze gerecht zu werden. Ein guter Praxistipp: Mische beim Pflanzen etwas Sand unter die Erde, um die Drainage zu verbessern und Staunässe zu vermeiden.
Hufeisenklee richtig pflegen
Gießen
Der Wasserbedarf des Hufeisenklees ist gering. Es genügt, während längerer Trockenperioden hin und wieder zu gießen. Achte darauf, dass der Boden zwischen den Wassergaben gut abtrocknet.
Düngen
In der Regel benötigt Hufeisenklee keine zusätzliche Düngung, da er in nährstoffarmen Böden gut gedeiht. Einmal im Jahr kann jedoch eine dünne Schicht Kompost im Frühjahr aufgetragen werden, um die Pflanze zu unterstützen.
Schneiden
Ein Schnitt ist nicht unbedingt notwendig, kann aber im Frühjahr erfolgen, um abgestorbene Blätter zu entfernen und das Wachstum zu fördern. Achte darauf, nur die vertrockneten Teile abzuschneiden.
Überwintern
Hufeisenklee ist winterhart und benötigt keinen speziellen Schutz. Bei sehr strengen Wintern kann eine Mulchschicht aus Laub oder Zweigen helfen, die Wurzeln zu schützen.
Pflanzen und Vermehren
Die beste Pflanzzeit für Hufeisenklee ist im Frühjahr. Setze die Pflanzen mit einem Abstand von etwa 20 cm in den Boden. Die Vermehrung erfolgt durch Samen oder Teilung der Wurzelstöcke, die einfach im Frühling oder Herbst vorgenommen werden kann.
Die 3 häufigsten Fehler
- 1Zu viel Wasser: Zu häufiges Gießen kann Wurzelfäule verursachen. Lösung: Lass die Erde zwischen den Wassergaben gut abtrocknen.
- 2Falscher Standort: Zu viel Schatten führt zu schwachem Wachstum. Lösung: Plane den Hufeisenklee an einen sonnigen Platz.
- 3Nährstoffüberschuss: Zu viel Dünger kann das Wachstum negativ beeinflussen. Lösung: Düngen nur sparsam, wenn überhaupt.
Häufige Fragen zu Hufeisenklee
Wie hoch wird Hufeisenklee?
Hufeisenklee erreicht eine Wuchshöhe von 10 bis 20 cm, was ihn ideal für Steingärten macht.
Braucht Hufeisenklee viel Pflege?
Nein, der Pflegeaufwand ist niedrig. Regelmäßiges Gießen und gelegentliches Entfernen von abgestorbenen Blättern genügen.
Kann ich Hufeisenklee im Topf halten?
Ja, Hufeisenklee eignet sich auch für Topfkultur, solange der Topf gute Drainage hat.
Ist Hufeisenklee winterhart?
Ja, Hufeisenklee ist winterhart und benötigt keinen speziellen Schutz im Winter.
Wie kann ich Hufeisenklee vermehren?
Die Vermehrung erfolgt durch Samen oder durch Teilung der Wurzelstöcke im Frühjahr oder Herbst.
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