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Strauch

Goldregen

Laburnum anagyroides

Der Goldregen hängt im Mai mit langen, gelben Blütentrauben. Alle Teile, besonders die Samen, sind hochgiftig.

PflegeleichtBienenfreundlichSchmetterlingsfreundlich
Goldregen

Goldregen (Laburnum anagyroides) | Foto: Dominicus Johannes Bergsma / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Steckbrief

Alles Wichtige auf einen Blick

Standort

Sonne

Boden

Durchlässig

Wasserbedarf

Mäßig Wasser

Pflegeaufwand

Pflegeleicht

Wuchshöhe

400–700 cm

Pflanzabstand

300 cm

Winterhärte

bis -23 °C (USDA Z6)

Blütemonate

Mai, Juni

Gut zu wissen

  • Gut geeignet für: Vorgarten
  • Preisklasse beim Kauf: 5–15 €
  • Für Kinder: Stark giftig
  • Für Hunde: Stark giftig
  • Für Katzen: Stark giftig

Warum lohnt sich Goldregen (Laburnum anagyroides) im Garten? Diese beeindruckende Pflanze begeistert mit ihren langen, leuchtend gelben Blütentrauben, die im Mai und Juni zum Blühen kommen. Ihr auffälliger Wuchs und die eleganten Blüten machen Goldregen zu einem Blickfang in jedem Vorgarten. Beachte jedoch, dass alle Teile der Pflanze, insbesondere die Samen, hochgiftig sind.

Standort und Boden

Goldregen bevorzugt einen sonnigen Standort, wo er ausreichend Licht für sein üppiges Wachstum erhält. Der Boden sollte durchlässig sein, damit überschüssiges Wasser abfließen kann und die Wurzeln nicht faulen. Ein leichter, humoser Boden ist ideal. Ein Praxistipp: Mische etwas Sand oder Kies in die Erde, um die Durchlässigkeit zu verbessern.

Goldregen richtig pflegen

Gießen

Goldregen benötigt eine mittlere Menge Wasser. Während der Blütezeit ist es wichtig, den Boden gleichmäßig feucht zu halten, ohne Staunässe zu erzeugen.

Düngen

Einmal im Jahr im frühen Frühling kann eine Düngergabe mit einem organischen Dünger sinnvoll sein. So unterstützt du das Wachstum und die Blütenbildung.

Schneiden

Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht notwendig, außer um die Form zu erhalten oder alte, kranke Triebe zu entfernen. Der beste Zeitpunkt dafür ist nach der Blüte.

Überwintern

Goldregen ist winterhart bis zur USDA-Zone 6. Bei extremen Frostbedingungen kann ein leichter Winterschutz aus Reisig sinnvoll sein, besonders bei jungen Pflanzen.

Pflanzen und Vermehren

Die beste Zeit zum Pflanzen ist im Frühjahr oder im Herbst. Achte auf einen Abstand von mindestens 3 bis 4 Metern zu anderen Pflanzen, um dem Goldregen genügend Raum zum Wachsen zu geben. Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Stecklinge oder durch Anzucht von Samen, wobei letztere aufgrund der Giftigkeit vorsichtig behandelt werden müssen.

! Die 3 häufigsten Fehler

  1. 1Staunässe vermeiden: Goldregen ist empfindlich gegenüber zu viel Wasser. Ursache ist oft ein schwerer, lehmiger Boden. Lösung: Achte auf durchlässige Erde und eine gute Drainage.
  2. 2Falscher Schnitt: Ein unsachgemäßer Schnitt kann das Wachstum und die Blütenbildung beeinträchtigen. Lösung: Schneide nur nach der Blüte und beschränke dich auf das Entfernen von kranken Trieben.
  3. 3Nicht genug Licht: An einem schattigen Standort blüht Goldregen nicht. Ursache ist das fehlende Sonnenlicht. Lösung: Wähle einen sonnigen Platz für die Pflanze.

Häufige Fragen zu Goldregen

Ist Goldregen giftig für Haustiere?

Ja, alle Teile des Goldregens sind hochgiftig, auch für Haustiere. Halte deine Tiere fern von der Pflanze.

Kann Goldregen in Töpfen wachsen?

Ja, Goldregen kann in Töpfen kultiviert werden, benötigt jedoch ausreichend Platz und eine gute Drainage.

Wie lange lebt ein Goldregen?

Goldregen kann mehrere Jahrzehnte alt werden, wenn er gut gepflegt wird.

Braucht Goldregen viel Pflege?

Nein, der Pflegeaufwand ist niedrig. Ein guter Standort und gelegentliches Gießen und Düngen reichen aus.

Kann ich Goldregen selbst vermehren?

Ja, du kannst Goldregen durch Stecklinge oder Samenvermehrung selbst ziehen, musst aber vorsichtig mit den Samen umgehen.

Ratgeber

Ratgeber zu Goldregen

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